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Seilbahnen. Von der Rückseite der Front zur touristischen Nutzung von Seilbahnen

DAUER

7.10.202130.11. 2021

Die Ausstellung ist Teil des Projekts

“Bergverbindungen . Die Reise vom Krieg zum Tourismus”.

In den Dolomitentälern entstand ab Mitte des neunzehnten Jahrhunderts ein Eisenbahnnetz, das das Kommunikations- und Transportsystem in einigen Berggebieten von Trentino-Südtirol und Ampezzano verbesserte. Vor dem Ersten Weltkrieg waren bereits mehrere Eisenbahnlinien gebaut worden, aber erst der Ausbruch des Konflikts gab den Projekten neuen Schwung und schuf ein Netz, das in den folgenden Jahrzehnten entscheidend für den touristischen Zugang zu einigen Seitentälern sein sollte. Heute sind die stillgelegten Bahnstrecken in vielen Fällen in Radwege umgewandelt worden, die jedes Jahr von Tausenden von Touristen genutzt werden.

 

Die Sonderausstellung in Toblach führt den Besucher in diese Themen ein und zeichnet die Entstehung der Dolomitenbahn nach. Die Ausstellung erzählt anhand einiger Objekte aus den Sammlungen des Historischen Kriegsmuseums Italiens und eines Apparats historischer Bilder die Entwicklung dieser Infrastruktur, von der Realisierung der großen Achsen wie dem Brenner bis zu den Nebenstrecken, die jedoch zu grundlegenden Verbindungen wie der Pustertalbahn wurden.

Während des Ersten Weltkriegs wurden auch Dutzende von Schmalspurbahnen gebaut, deren Abschnitte durch ein Seilbahnsystem mit dem Hauptnetz verbunden waren. Die Grödner Bahn, die Fleimstalbahn und die Verlängerung der Trento-Malè-Bahn wurden fertiggestellt.

 

Sowohl die österreichisch-ungarischen als auch die italienischen Truppen planten und bauten in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich den ersten Abschnitt der Dolomitenbahn, die das Pustertal mit dem Raum Belluno verbinden sollte. Diese wurde 1920 von den italienischen Ingenieuren wieder in Betrieb genommen und blieb bis 1964 in Betrieb, was den Strom der Touristen aus dem Süden stark ankurbelte, die sie auch heute noch in ihrem neuen Gewand als Radweg befahren können.

 

Igls bei Innsbruck / Patscherkofelbahn - Talstation mit Nordkette
Truppe autotrasportate alla stazione di Brunico, 1915-17 [Archivio MSIG, 116165]

Öffnungszeiten und Besucherinfos

Maria-Theresien-Straße (Innsbruck)

6020 Innsbruck

Samstag-Sonntag 11-19Uhr

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie können sich Eröffnung- und Ausstellungstermine jederzeit ändern. Darum empfehlen wir Ihnen, vor den Besuch einer Ausstellung die aktuellen Daten auf dem Internetportal der Museen zu überprüfen.